Tja, ich bin ja nun die erste Woche aus einer längerfristigen teilstationären Therapie zurück im Alltag. Die Therapie war kein Zuckerschlecken, hatte mir aber letztendlich doch viel genutzt, nur so ganz richtig fit fühle ich mich leider auch noch nicht. So ähnlich steht es auch im Entlassungsbericht.
Folgerichtig war ich am Montag zuallererst einmal bei einem Medizinmann, der meine behandelnde Ärztin liebenswürdigerweise vertritt. Die Gute ist im wohlverdienten Urlaub, hoffentlich macht ihr des bescheidene Wetter die Erholung nit ganz kaputt. Öhm ... ja ... hmmm ... also bis 17.08. folgte der Vertretungsarzt der Empfehlung des Abschlussberichts ... leider war der frühestmögliche Termin bei meiner Ärztin erst am 22.08. zu machen. Da werde ich bei diesem Medizinmann nochmals vorsprechen müssen ... schaun mer ma!
Aber ich hab noch mehr getan auf dem Weg in die Normalität: für den 15. habe ich mir Audienz bei meinem neuen Chef erbeten, sozusagen mal Lage sondieren, wie es mit mir weitergehen könnte oder sollte ... und was sinnvollerweise so in der Zeit der Eingliederung passieren müsste. Dieses Betriebliche Eingliederungsmanagment versuche ich nun zum dritten Mal, die ersten beiden Versuche (in 2008 und in 2009) endeten in einem kläglichen "Hilf Dir selbst - dann wird Dir geholfen werden!" ... aber diesesmal muss es endlich ernst genommen werden. Anfang September soll es damit losgehen. Aller guten Dinge sind ja drei und so hoffe ich, dass der dritte Versuch was erfolgreicher wird.
Dann war ich heute bei meiner ambulanten Therapeutin - war wirklich ein gutes Gespräch! Freitag muss ich noch zur AOK, die wollen sich mal wieder mit mir unterhalten, wies nun weitergeht, wann ich endlich wieder brav in die Arbeit zurückkehre und so ... aber irgendwie gehe ich da gelassener hin, als noch vor einigen Monaten.
Soweit zu diesen ersten Anstrengungen, wieder ein "vollwertiges" Mitglied der bürgerlichen Gesellschaft zu werden.
Viel, viel schöner, aufregender und erfüllender ist es jedoch, wenn ich an die letzten Erfolge bei meinem Umzug denke ... mit Hilfe von C. gelang es uns die ersten kleineren Transportbehältnisse mit Krimskrams, Büchern, Küchenutensilien und Klamotten aus der alten Kemenate ins Katzenkörbchen zu verfrachten. Und - tataaaa! - morgen früh um halber Achte will der Elektriker kommen und den neuen Herd und die Induktionskochplatte an das Netz anzuschließen. Wie ich mich darauf freue, wenn in der Küche dann nicht mehr nur neue Möbel stehen, sondern endlich was losgehen kann! RIESIG! - Könnt Ihr mir glauben. Da war es richtig schön, dass ich heute noch Kabel verlegen konnte und ein paar Ausschnitte in die Rückfronten schneiden konnte, damit die Nassstrecke endlich bündig an die Wand gelangt.
So langsam wird es also ... und nun ists auch schon wieder Zeit, mich zur Ruhe zu betten, morgen muss ich ja wieder ganz zeitig raus.
lg
Simönchen
1 Kommentar:
Das klingt doch alles nach nem Plan! Ich freu mich, wenn sich das so einigermaßen gut vor uns und vor allem vor dir abzeichnet - wenn man weiß, was da kommt bzw kommen soll, lässt sich das alles leichter gehen ;)
Und dass ihr schon bisschen Kisten geschleppt habt, ist super ^^ mein Mann bleibt dann das WE auch daheim und hilft euch sicherlich ganz doll, ich muss ja schreiben ^^;;
Halt die Ohren steif und genieß den Schritt aus der Kemenate ins Katzenkörbchen - es wird alles gut werden, da bin ich mir sicher! :)
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